22.03.2017

Mit Juniorwahl Demokratie üben

Bildung: Fuchtel wirbt bei Schulen für Projekt des Bundestages / Freie Wahlen keine Selbstverständlichkeit

Mit Juniorwahl Demokratie üben

Calw / Freudenstadt. Wenn am Abend des 24. September das Ergebnis zur Bundestagswahl bekanntgegeben wird, erwarten auch viele Schülerinnen und Schüler im Land mit Spannung, wie ihre Juniorwahl 2017 ausgegangen ist. Der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel wirbt für das bundesweite Schulprojekt, damit auch in seinem Wahlkreis möglichst viele junge Menschen frühzeitig Demokratie üben.

„Die Juniorwahl ist hervorragend dazu geeignet, den Jugendlichen die Parlamentswahlen und deren Bedeutung für eine freiheitliche Demokratie näherzubringen“, stimmt der CDU-Bundestagsabgeordnete mit Professor Dr. Norbert Lammert überein. Der Parlamentspräsident hat die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen, das unter anderem vom Deutschen Bundestag finanziell unterstützt wird.

Bei der Juniorwahl gehe es um das Üben und Erleben von Demokratie, so Fuchtel, was gerade in Zeiten von Populismus und Fake-News ungemein wichtig sei. Denn freie Wahlen seien keine Selbstverständlichkeit. Dieses Recht hätten sich die Menschen in unserem Land hart erkämpfen müssen. „Die deutsche Geschichte hat uns gelehrt, wohin es führt, wenn die demokratischen Errungenschaften verspielt werden.“

Nachdem das Thema „Demokratie und Wahlen“ zunächst im Unterricht erörtert wird, geht es wie bei echten Bundestagswahlen auch an die Wahlurne. Dazu gibt es kostenlos spezielle Materialien und Wahlpakete, einschließlich Wahlkabine, Wahlurnen und Stimmzettel. Teilnehmen können Schulklassen oder auch ganze Schulen ab Klassenstufe 7.

Weitere Infos finden sich im Internet unter: www.juniorwahl.de und in diesem Flyer.

[Druckversion]