30.03.2017

Mit Polizisten in Berlin

Hauptstadtreise: Besuchergruppe aus Nordschwarzwald erlebt viel / Fuchtel: Auswahl der Teilnehmer ohne Parteibrille

Mit Polizisten in Berlin Trotz seines extrem angespannten Terminkalenders stand der Parlamentarische Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (links am Tisch) im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) persönlich der Besuchergruppe aus dem Nordschwarzwald Rede und Antwort. Foto: BMZ

Calw / Freudenstadt / Berlin. Bunt zusammengesetzt war die Gruppe, die auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Joachim Fuchtel in dieser Woche in der Bundeshauptstadt weilte. „Die Auswahl der Fahrtteilnehmer erfolgt ohne Parteibrille, da ich mit der Einladung nach Berlin jeweils meine Anerkennung für besondere Leistungen zum Ausdruck bringen möchte“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär.

In der Gruppe waren auch einige Polizisten, deren „unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl ich stellvertretend für alle im Polizeidienst Tätigen einmal besonders würdigen wollte“, sagte Fuchtel. Für ihr vorbildliches ehrenamtliches Engagement wurden auch Vertreter des gemeinnützigen Fördervereins Bürgertreff Tumlingen mit der Einladung zur viertägigen Berlinreise bedacht. Nicht zuletzt war neben weiteren ehrenamtlich Aktiven auch eine Delegation der Alevitischen Glaubensgemeinschaft Nagold mit von der Partie.

Für Hans-Joachim Fuchtel zeigte sich das Selbstverständnis der Nordschwarzwälder nicht zuletzt darin, dass – obwohl aus allen Ecken des Wahlkreises Calw-Freudenstadt kommend – die Fahrtteilnehmer „auf hervorragende Weise harmoniert“ haben und ein „echtes Gemeinschaftsgefühl“ die ebenso abwechslungsreichen wie informativen Tage in Berlin prägte.

So meinte etwa der 43-jährige Ergün Firato von der Alevitischen Glaubensgemeinschaft: „So etwas muss man erlebt haben, um Demokratie besser zu verstehen und auch die vielfältigen Anstrengungen der Politik für die Integration. Es wird wirklich sehr viel für ein besseres Miteinander getan!“

Das Programm der Berlinbesucher war randvoll mit Terminen – beginnend mit dem ZDF-Hauptstadtstudio und der Teilnahme an der Live-Sendung „morgenmagazin“ über Informationsbesuche beim Deutschen Bundestag, beim Bundesnachrichtendienst und in der Landesvertretung Baden-Württemberg bis zur Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW). Eine Stadtrundfahrt sowie das „Holocaust-Mahnmal“, das ehemalige Stasi-Gefängnis im Stadtteil Hohenschönhausen und die frühere Grenzabfertigungshalle „Tränenpalast“ rundeten das Programm ab, so dass die Nordschwarzwälder auch vieles über die facettenreiche Geschichte der Hauptstadt erfahren konnten.

Wann immer möglich, ließ es sich Hans-Joachim Fuchtel nicht nehmen, zur Gruppe zu kommen und über seine vielfältigen Aufgabenbereiche als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter und Parlamentarischer Staatssekretär zu berichten. So gab er den Gästen aus seinem Wahlkreis direkt nach ihrer Ankunft in Berlin einen eineinhalbstündigen Einblick in die Parlamentsarbeit und stand als Staatssekretär weit über eine Stunde im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

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